Ein „Dr.“ vor dem Namen macht sich gut, sagt sich manch einer und scheut weder kriminelle Energie noch Kosten, sich einen Titel im Ausland zu besorgen, mit Geld geht ja so manches. Und die Kosten könnte man evtl. steuerlich geltend machen …

Der BLB-Tipp:   Der Handel mit und das Erschleichen von Titeln ist strafbar. Diese Ausgaben von der Steuer absetzen zu wollen, ist nicht nur dreist, sondern dumm.
 

Gesunde Lebensweisen werden von manchen Krankenkassen mit Boni belohnt, die die Versicherten als Prämie erhalten. Da die Krankenkassen-Beiträge die Steuer mindern, müssten die Boni die Steuerlast erhöhen, meint manch Finanzbeamter. 

Der BLB-Tipp:    Der Bundesfinanzhof hat dazu ein Urteil gefällt, das diesem weit verbreiteten Irrtum des Fiskus Paroli bietet. Sollte Ihr Finanzamt da immer noch meinen, zulangen zu können, lassen Sie uns die Sache für Sie regeln.

Wer ein Haus baut bzw. bauen lässt, hat manchmal richtig Ärger, zumindest wenn die Hütte schief steht oder sonst was schief geht. Dann geht es meistens um viel Geld, und das geht dann meistens vor Gericht. Und das kostet meistens was.

Der BLB-Hinweis:  Solche Vorgänge sind alles andere als normal, und sie belasten den Bauherrn finanziell. Die Belastung ist alles andere als gewöhnlich, aber sie ist leider keine außergewöhnliche Belastung, zumindest nicht im steuerlichen Sinne.
 

Ist ein Kind über 25 und verdient nicht so richtig, wird es von den Eltern oft noch unterstützt. Das lohnt sich für die Eltern steuerlich, wenn das Kind ledig ist. Lebt es mit einem Partner zusammen, setzt manch Finanzamt auch den Rotstift an.

Der BLB-Tipp:   Das muss man sich nach einem neuen Urteil des Bundesfinanzhofs nicht gefallen lassen. Ist das Kind ledig, zählt das Geld vom Freund nicht mit.
 

Immer mehr junge Menschen studieren, gar nicht so selten wird abgebrochen und neu begonnen, auf den Bachelor-Studiengang folgt ein Master-Studium. Das wird unter Umständen von Kosten begleitet, die man gern steuerlich absetzen möchte.

Der BLB-Tipp:   Kosten fürs Master-Studium können steuerlich interessant sein. Vor Vollendung des 25. Lebensjahres erhalten die Eltern in der Regel Kindergeld. Danach jedoch können sie die Unterstützung in der Steuererklärung unterbringen.
 

Wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein E-Bike für den täglichen Arbeitsweg  überlässt, gibt es dafür steuerliche Vergünstigungen bzw. Vereinfachungen. Diese gelten jedoch nicht für E-Roller und E-Scooter.

Der BLB-Tipp:    Wer schon einen Schritt weiter ist in der Elektromobilität, sollte mit dem Chef reden, ob er in der Firma seinen Akku aufladen darf. Und wenn das erlaubt wird, dann bleibt das Stromtanken steuerfrei – ganz gleich, was es kostet.