Werbeflächen sind begehrt und kosten Geld. Da auch Mitarbeiter Werbeflächen zur Verfügung haben, nämlich ihre Fahrzeuge, zahlt manch Arbeitgeber für Werbung auf dem Autolack seiner Angestellten.

Der BLB-Tipp:    Treiben Sie den Preis ein wenig nach oben. Machen Sie den Chef darauf aufmerksam, dass Sie diese Nebeneinkünfte zusätzlich zum Arbeitslohn zu versteuern haben.
 

Junge Leute haben zuweilen durchaus eine Vorstellung von der Zukunft, die aber kann sich auch ändern, dann wird evtl. umgeschwenkt und eine neue Ausbildung beginnt. Dies allerdings kann Einfluss auf den Kindergeldanspruch haben.

Die BLB-Meinung:  Der Bundesfinanzhof meint, dass eine solche Umorientierung nicht unbedingt ein Problem sein muss, wenn die Ausbildungsabschnitte zeitlich und inhaltlich zusammenhängen. Wir beraten Sie gern ausführlich.
 

Da sage noch einer, die Bundesregierung tue nichts für die Gesundheit. Von 100 € auf 600 € wurde der steuerfreie Betrag erhöht, mit dem der Arbeitgeber einen Präventionskurs zur Förderung der Gesundheit bezahlen oder bezuschussen darf.

Die BLB-Tipp:   Wenn Sie eine Idee haben für so einen Kurs, dann fragen Sie Ihren Boss doch einfach mal, ob der den nicht bezahlen möchte. Ihre Gesundheit sollte ihm ja eigentlich auch am Herzen liegen.
 

Wer als Tagesmutter oder Tagesvater tätig ist, konnte bisher davon ausgehen, dass die Zahlungen, die man dafür z. B. vom Jugendamt erhält, steuerfreie Euros sind, da der Gesetzgeber das für erzieherische Tätigkeit so geregelt hat. 

Der BLB-Tipp:    Leider vertreten die Richter eines Finanzgerichtes die Auffassung, dass Betreuung keine Erziehung ist. Die Einnahmen sind also voll zu versteuern. Da bleibt nur die kleine Hoffnung, dass der eine oder andere Finanzbeamte das Urteil nicht zur Kenntnis nimmt.
 

Die Krankenkassen belohnen ihre Versicherten hin und wieder mit dem einen oder anderen Bonus. Sofern das kleine Geschenk als Beitragsrückerstattung anzusehen ist, hat das selbstverständlich eine Auswirkung auf die Steuerlast. Die KV-Beiträge mindern die Steuer, erstattete KV-Beiträge erhöhen sie wieder.

Der BLB-Tipp:    Das Thema ist einigermaßen komplex, zumal es auch Prämien für gesundheitsbewusstes Verhalten gibt, die anders einzuordnen sind. Lassen sie uns Ihre Fragen dazu im persönlichen Gespräch klären.
 

Im Normalfall sind es die Eltern, die Anspruch auf Kindergeld anmelden können. Es gibt jedoch auch Schicksale und Konstellationen, die vom Normalfall abweichen. Da können es zum Beispiel die Großeltern sein, die an die Stelle der Eltern treten.

Die BLB-Tipp:    Da für behinderte Kinder ein lebenslanger Kindergeldanspruch besteht, kann es sein, dass Eltern und Großeltern als Kindergeldbezieher ausfallen. Ein Finanzgericht hat kürzlich geurteilt, dass auch Bruder oder Schwester, beim dem oder der das behinderte Kind lebt, Anspruch auf Kindergeld hat.