Manchmal sind die Kosten, die übers Jahr für den ÖPNV anfallen, höher als die km-Pauschale, also steuerlich von Vorteil. Wie aber steht es um die noch höheren Kosten für Taxifahrten zur Abeit? Die einen sagen so, die anderen so.

Die BLB-Meinung:   Lassen Sie sich stets Taxi-Quittungen geben. Wir kennen ein paar Urteile, mit denen wir Ihr Finanzamt hoffentlich davon überzeugen können, nun auch diese Kosten anzuerkennen.

 

Wer seine Immobilie an nahe Familienangehörige vermietet, dreht bestimmt nicht jährlich an der Mietschraube, muss jedoch die ortsübliche Vergleichsmiete im Auge behalten, um sich keine steuerlichen Nachteile einzuhandeln. Manchmal gibt es aber keine passenden Vergleichsobjekte in der Nähe. Was dann?

Die BLB-Meinung:   Man kann es durchaus dem Finanzamt überlassen, nach einem passenden Wert Ausschau zu halten. Kommt der einem aber übertrieben hoch vor, hilft nur ein Sachverständigengutachten.
 

Eine Ausbildung reicht heute oft nicht lebenslang, und eine Zweitausbildung kann ordentlich ins Geld gehen. Die Kosten lassen sich zwar meist steuerlich geltend machen, doch dann kommt das Finanzamt mit der Frage nach einem eventuellen Stipendium um die Ecke. Das möge gegen die Studienkosten gerechnet werden.

Die BLB-Meinung:   Im Beratungsgespräch – hier reicht der Platz dafür nicht aus – erläutern wir Ihnen gern, wieso das Finanzamt sich im Irrtum befindet.
 

Manche Leute arbeiten dort, wo andere Urlaub machen - fernab der Heimat. Die höheren Aufwendungen und vielleicht auch der Trennungsschmerz schlagen sich oft in einer guten Entlohnung plus Zusatzleistungen wie Wohnkostenzuschuss oder Reisekostenerstattung nieder. Und genau danach streckt der Fiskus die Finger aus.

Die BLB-Meinung:  Seien Sie misstrauisch, wenn Ihr Finanzamt Ihnen einreden will, derartige Zusatzleistungen fielen unter einen sog. Progressionsvorbehalt. Das könnte teuer für Sie werden, und deutsche Finanzgerichte haben da schon ganz anders entschieden. Gern versuchen wir für Sie, die Sache durchzuboxen.
 

Für die regelmäßigen Fahrten zur Arbeit macht es rechnerisch keinen Unterschied, ob man sein Auto oder Busse und Bahnen nutzt. Außendienstler können zwar die doppelte Entfernungspauschale geltend machen, haben aber kein derartiges Wahlrecht. Sie müssen die tatsächlich entstanden Kosten nachweisen.

Der BLB-Tipp:    Das Thema Außendienst oder Auswärtstätigkeit ist recht komplex und für Laien schwer durchschaubar. Eine Mitgliedschaft im Lohnsteuerhilfeverein ist mehr als nur empfehlenswert und lohnt sich mit Sicherheit.
 

Wer als Landschaftsökologe einen Jagdschein ablegt, kann die Kosten dafür nicht als Werbungskosten geltend machen, hat jüngst ein Finanzgericht entschieden. Es handelt sich bei dieser Fortbildung nicht um eine berufliche Zusatzqualifizierung.

Die BLB-Meinung:   Mag sein, aber wer sich außerhalb des ausgeübten Berufes fortbildet und ein neues Tätigkeitsfeld ins Auge fasst, muss steuerlich nicht leer ausgehen. Gern prüfen wir für Sie, ob es sich bei derartigen Ausbildungskosten um steuerlich abzugsfähige Sonderausgaben handeln könnte.