Die Entfernungspauschale stellt, wie der Name sagt, auf die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeit ab. Für jeden Entfernungskilometer sind 30 Cent anzusetzen, wenn Hin- und Rückweg am selben Tag gefahren werden. Für Arbeitnehmer, die nicht täglich zurück fahren, wird es etwas komplizierter.

Der BLB-Tipp:   Die aktuelle Rechtslage im Blick behalten - der Bundesfinanzhof hat diesbezüglich gerade wieder ein interessantes Urteil gefällt.
 

Viele Gewerbetreibende, Klein- und Kleinstunternehmer haben Corona-Soforthilfe in Höhe von maximal 9.000 Euro beantragt und ebenso unbürokratisch wie schnell erhalten. Dennoch befindet sich der eine oder andere in wirtschaftlicher Schieflage und hat Steuerschulden.

Der BLB-Hinweis:    Bei einer Kontopfändung auf Grund von Steuerschulden ist das Finanzamt nicht berechtigt, die Hilfszahlungen mit zu pfänden.

Wer seine Steuererklärung nicht termingemäß einreicht, muss mit Steuerschätzung rechnen, die dann auch Verspätungszuschläge enthält, die sich der Höhe nach an der zu erwartenden Steuerschuld orientieren. Die Steuererklärung muss man dann aber trotzdem noch einreichen, was zu einer Neuberechnung der Zuschläge führt.

Der BLB-Tipp:     Mitglieder des Lohnsteuerhilfevereins haben solche Sorgen kaum. Die nehmen wir ihnen mit diversen Hinweisen und Erinnerungen ab. 
 

Wenn eine festgesetzte Steuer nicht bis zum Ablauf des Fälligkeitstages entrichtet wird, ist für jeden angefangenen Monat der Säumnis ein Säumniszuschlag von 1 % des rückständigen Steuerbetrags zu entrichten. Daran führt kein Weg vorbei.

Der BLB-Tipp:  Gegen diese Regelung wurde geklagt, da sie als ungerecht und zu hart empfunden wurde. Das Finanzgericht hat jedoch nicht im Sinne des Klägers entschieden. Daher sagen wir: Widerstand ist - in solchen Fällen - zwecklos.
 

Wer im Ausland arbeitet, muss damit rechnen, dort auch besteuert zu werden. Das bedeutet nicht, dass das hiesige Finanzamt sein Interesse an einer Besteuerung verliert. Ihm gegenüber ist mit einem ausländischen Steuerbescheid der Nachweis zu führen, dass der Lohn dort bereits versteuert wurde.

Der BLB-Tipp:    Im Ausnahmefall darf die einbehaltene Steuer jedoch auch mit anderen geeigneten Dokumenten glaubhaft gemacht werden.
 

Ist der Weg vom Gartentor zur Haustür für Behinderte nicht rollstuhlgerecht, wird er wohl entsprechend umgestaltet. Die Kosten lassen sich als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend machen. Das Finanzämter zeigen sich allerdings stur, wenn man mit dem Rollstuhl bereits über die Terrasse ins Haus gelangen kann.

Der BLB-Tipp:  Nicht einschüchtern lassen. Die Auffassung der Finanzverwaltung wurde zwar von einem Finanzgericht gebilligt, aber es ist ein Revisionsverfahren gegen das Urteil anhängig. Darum kümmern wir uns dann gern für Sie.