Wer fern von zuhause arbeiten muss, ist auf einen zweiten Haushalt am Arbeitsort angewiesen. Immerhin lassen sich die dafür auflaufenden Kosten bis zu 1.000 € monatlich als Werbungskosten in der Steuererklärung unterbringen.  

Der BLB-Tipp:  Nicht alle Kosten in einen Topf werfen, denn: Nebenkosten für Strom, Heizung etc. sowie notwendige Anschaffungskosten wie auch Zinsen für ein Darlehen für notwendige Anschaffungen sind zusätzlich abzugsfähig.
 

Gegen seinen Steuerbescheid kann man Einspruch auch per E-Mail einlegen, aber es ist stets die Frist zu beachten. Ist der Einspruch beim Finanzamt zu spät angekommen, weil man sich im ersten Anlauf bei der E-Mail-Adresse vertippt hat, bestehen allerdings noch Chancen, die Sache in Ordnung zu bringen.

Der BLB-Tipp:    Da das Procedere für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand sehr genau geregelt ist, sollten Sie die Rettung Ihres Falles besser uns überlassen.
 

Wer sein Haus innerhalb von 10 Jahren mit Gewinn verkauft, muss diesen Gewinn versteuern, falls er nicht zumindest in den letzten drei Jahren selbst darin gewohnt oder einen nahen Familienangehörigen kostenfrei darin hat wohnen lassen.

Der BLB-Tipp:    Gab es Mieteinnahmen, sollte ein steuerlicher Berater in Anspruch genommen werden. Lohnsteuerhilfevereine dürfen das übernehmen, wenn sich die Mieteinnahmen in gewissen Grenzen halten.
 

Nicht nur die eigenen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind steuerlich unbegrenzt abzugsfähig, sondern auch die für das eigene Kind. Das gilt auch für große Kinder, die sich noch in der Ausbildung befinden.

Der BLB-Hinweis:   Hat der Ausbildungsbetrieb die Beiträge vom Lohn einbehalten und an die Krankenversicherung abgeführt, können die Eltern diese steuerlich nur geltend machen, wenn sie dem Kind diesen Betrag nachweislich erstattet haben.

Wenn jemand die Kosten für die Heimunterbringung eines Elternteils übernimmt, können darin durchaus Positionen enthalten sein, die steuerlich abzugsfähig sind, zum Beispiel haushaltsnahe Dienstleistungen.

Der BLB-Tipp:   Zu beachten ist jedoch, dass das Altersheim nicht zum Haushalt des Kindes gehört. Ggf. wäre also zu prüfen, ob eine Steuererklärung für den oder die Heimbewohnerin sinnvoll ist. Gern erledigen wir dies für Sie bzw. für die Eltern.
 

Wer nicht dauerhaft, sondern befristet auswärts tätig ist, kann seine Fahrtkosten in doppelter Höhe steuerlich geltend machen. Diese Regel greift sogar, wenn mehrere befristete Einsätze am gleichen Ort insgesamt länger als 48 Monate dauern.

Der BLB-Tipp:   Das Finanzamt meldet gern bereits nach 1 bis 2 Jahren seine Zweifel an, und die Beweisführung ist dann oft nicht einfach. Im Vergleich zur möglichen Steuerersparnis ist der Jahresbeitrag im Lohnsteuerhilfeverein ein Klacks.