In Deutschland arbeiten über 800.000 Menschen in der Automobilindustrie. Es ist üblich, dass diese Personen Fahrzeuge aus eigener Produktion verbilligt erwerben können. Die Finanzämter sehen in den Rabatten gern versteckten Arbeitslohn und versuchen sie daher wie Lohn zu versteuern.

Der BLB-Tipp:    Betroffene sollten das nicht hinnehmen, da ein Finanzgericht ganz anders geurteilt hat. Gleiches gilt für einen Verzicht auf Überführungskosten.
 

Was gleich heißt, kann ganz etwas anders sein. Bezieht ein ehrenamtlicher Richter eine Zeitaufwandsentschädigung, so muss er diese nicht versteuern, kassiert ein Verwaltungsratsmitglied eine Zeitaufwandsentschädigung, dann hat er sie in seiner Steuererklärung sehr wohl zu deklarieren und Steuern darauf zu zahlen.

Der BLB-Tipp:     Als ehrenamtlicher Richter, auch Schöffe genannt, müssen Sie mit solchen Einnahmen keinen Steuerberater besuchen und bezahlen. Wenn sonst nichts dagegen spricht, sind Sie beim Lohnsteuerhilfeverein in besten Händen.

Seit Jahr und Tag erheben die Finanzämter Zinsen auf Steuerschulden in Höhe von monatlich 0,5 Prozent, obwohl die allgemein üblichen Zinssätze deutlich niedriger liegen. Bisher musste man den amtlichen Zinswucher klaglos hinnehmen.

Der BLB-Hinweis:  Gern prüfen wir für Sie, ob sich nicht doch etwas machen lässt, falls Sie zu den Betroffenen zählen. Das Bundesfinanzministerium nämlich hält es mittlerweile selbst für möglich, dass jährliche 6% Zinsen unangemessen sind.
 

Bekanntlich lassen sich Kita-Gebühren und Hortkosten für Kinder bis 15 steuerlich als Kinderbetreuungskosten geltend machen. Besucht ein Kind ein Internat, wird es meist schwierig. Die Finanzverwaltung mauert in der Regel, verlangt schwer zu erbringende Nachweise, kürzt sodann die Kosten oder lehnt sie ganz und gar ab.

Der BLB-Tipp:  Das Finanzgericht Thüringen hat sich hinter die betroffenen Eltern gestellt und ganz anders geurteilt. Mit diesem Urteil in der Hand streiten wir uns gern für Sie mit Ihrem Finanzamt.
 

Bei Abfindungen im Zusammenhang mit der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses wird das Finanzamt neugierig. Es will klären, ob die Kündigung vom Gekündigten selbst gewollt war, weil sie dann nicht ermäßigt, sondern voll zu versteuern ist.

Der BLB-Tipp:    Der Bundesfinanzhof hält solch Neugier für übertrieben. Allgemein könne man davon ausgehen, dass eine Kündigung mit Abfindungszahlung stets im Interesse des Arbeitgebers lag, denn sonst hätte er ja keine Abfindung gezahlt. Gern prüfen wir für Sie, wie Ihr Finanzamt Ihre Abfindung tatsächlich versteuert.   

Wer wegen einer Behinderung außergewöhnliche Belastungen zu tragen hat, kann diese steuerlich geltend machen – entweder als eigene Ausgaben oder als die des Partners, wenn der bezahlt hat. Einen Behindertenpauschbetrag könne man bei Einzelveranlagung nur für sich selbst geltend machen, behauptet das Finanzamt.

Der BLB-Tipp:  Glauben Sie nicht alles, was das Finanzamt sagt. Fragen Sie uns. Wir boxen eine Aufteilung des Pauschbetrages für Sie durch, wenn sich das lohnt.