Noch vor wenigen Jahren konnte man Fahrt- und Verpflegungskosten, die sich bei Tätigkeiten an wechselnden Einsatzorten ergeben, mit einer selbst gefertigten Aufstellung geltend machen. Das geht nun leider nicht mehr.

Der BLB-Tipp:     Lassen Sie sich vom Arbeitgeber förmlich bestätigen, an wie viel Tagen Sie an welchen Orten über 8 Stunden oder 24 Stunden, eingesetzt waren und ob Ihnen dafür Kosten ganz oder teilweise oder nicht ersetzt wurden.

 

Der Gesetzgeber hat die Umzugskostenpauschalen erhöht. Diese Kosten kann man als Werbungskosten geltend machen, sofern es für den Umzug einen beruflichen Grund gab und als haushaltsnahe Dienstleistung, wenn der Umzug rein privat war. 

Der BLB-Tipp:   Ob und in welcher Höhe sich die Kosten auswirken, hängt von den Umständen ab, und besagte Pauschalen lassen sich ggf. zusätzlich zu den echten Kosten geltend machen, ebenso Kosten für umzugsbedingten Nachhilfeunterricht.

 

Immer mehr Kinder und Jugendliche besuchen private Bildungseinrichtungen, was für die Eltern nicht gerade billig ist. Das Schulgeld ist steuerlich nur abzugsfähig, wenn auf einen ordnungsgemäßen Abschluss vorbereitet wird.

Der BLB-Tipp:   Das Finanzamt darf die Anerkennung dieser Kosten nur ablehnen, wenn die zuständige Schulbehörde bestätigt, dass ein Bildungsträger seine Schüler nicht „ordnungsgemäß“ auf einen Schul- oder Jahresabschluss vorbereitet.

 

Wer ein häusliches Arbeitszimmer nutzt, kann er anteilige Kosten ggf. steuerlich  geltend machen. Etwas anders sieht es aus, wenn er das Arbeitszimmer an den Arbeitgeber vermietet und zusätzlich zum Lohn Miete von ihm kassiert.

Der BLB-Tipp:  Die eigenen Kosten wie Miete und Strom sind nun anteilig mit den Mieteinnahmen zu verrechnen. Das wird unter Umständen etwas knifflig, so dass man sich besser steuerlich beraten lassen sollte – zum Beispiel bei uns.

 

Bei einem Rechtsstreit entstehen oft erhebliche Kosten, die sich steuerlich aber nur geltend machen lassen, wenn der Streit mit dem Arbeitsleben in Verbindung steht.

Der BLB-Tipp:  Hin und wieder gibt es Ausnahmen von dieser Regel. Insbesondere kann es eine Chance zur Anerkennung solcher Kosten geben, wenn sie so erheblich waren, dass sie als existenziell bedrohlich anzusehen sind.

 

Wer seinen Beruf aufgibt, um regelmäßig an Pokerturnieren teilnehmen zu können, erzielt auf diese Weise steuerpflichtige gewerbliche und umsatzsteuerpflichtige Einnahmen. Es besteht keine Beratungsbefugnis für Lohnsteuerhilfevereine.

Der BLB-Tipp:  Besser nicht zu hoch pokern, denn Verluste drohen allemal – und dazu zählt auch der Verlust der Mitgliedschaft in Ihrem Lohnsteuerhilfeverein.