Das ist nicht neu: Wer auf dem Arbeitsweg einen Unfall baut, für den dann Kosten anfallen, kann diese steuerlich geltend machen. Neu entschieden wurde allerdings, dass dies auch für Personenschäden gilt.

Der BLB-Tipp:   Wenn also ärztliche Behandlungskosten auf den Unfallverursacher zukommen, welche die Krankenkasse nicht übernimmt, dann sollte man in solchen Fällen an die Steuererklärung denken. Da könnte noch Platz für so etwas sein.

Die Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer sind, wenn es nicht den Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit darstellt, nur begrenzt abzugsfähig. In Anbetracht der Tatsache, dass das sog. Home-Office wegen der Corona-Krise zur massenhaften Erscheinung wird, ist mit neuen Regeln zum Thema Arbeitszimmer zu rechnen.

Der BLB-Tipp:  Auch wenn die vermutlich arbeitnehmerfreundlichen Regelungen noch nicht bekannt sind, sollte man die mit dem Home-Office verbundenen Kosten schon jetzt auflisten und die Belege sammeln.
 

Wenn sich jemand nicht im Pflegheim, sondern in den eigenen 4 Wänden pflegen lässt, kann er Steuerermäßigungen für Pflege-, Betreuungs- und Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Das ist zwar rechtlich noch nicht hundertprozentig sicher, aber „wir arbeiten dran“, wie es so schön heißt.

Der BLB-Hinweis:    Pflegebedürftige sind in der Regel nicht diejenigen Menschen, die sich um Ihre Steuererklärung selbst kümmern. Sollten Sie als Verwandte/r einer pflegebedürftigen Person das übernehmen wollen, dann kommen Sie zu uns.

Wegen der Corona-Krise wurde der Zugang zum Kurzarbeitergeld seit März 2020 erleichtert. Die Höhe des Kurzarbeitergeldes beträgt 60 Prozent vom Nettolohn bzw. 67 Prozent für ein Elternteil mit Kind. Voraussetzung für ein möglichst hohes Kurzarbeitergeld ist also die passende Steuerklasse und ein Kinderfreibetrag.

Der BLB-Tipp:    Wenn Sie wissen oder ahnen, dass Sie Kurzarbeitergeld oder eine andere Lohnersatzleistung beziehen werden, lassen Sie sich zur Steuerklassenwahl am besten bei uns beraten. 
 

Als Vermieter kann man nur mit Kosten Steuern sparen. Da gibt es einiges, woran man kaum denkt, zum Beispiel an das Mietkonto. Jüngst wurde entschieden, dass Schuldzinsen auf so einem Konto steuerlich wirksame Ausgaben sind, Kursverluste jedoch, wie sie auf Fremdwährungskonten vorkommen, nicht.

Der BLB-Tipp:   Zugegeben, das ist ein Fall, der selten bedeutsam werden dürfte, doch es gibt zahlreiche weitere Positionen, die für den Vermieter interessant sind. Wer da unsicher ist, dem sei dringend empfohlen, sich beraten zu lassen.
 

Wer seine Wohnung oder sein Haus verkauft, muss sich vom Finanzamt fragen lassen, ob es selbst genutzt oder vermietet war. Selbstnutzung ist steuerlich in der Regel ohne Auswirkung, bei Vermietung sieht es anders aus.

Der BLB-Tipp:  Richtig interessant sind die Mischfälle, in denen die Immobilie eine Zeit lang vermietet und dann wieder selbst drin gewohnt wird. In solchen Fällen besteht ebenfalls Beratungsbedarf.