Die tiergestützten Pädagogik nutzt die Erkenntnis, dass sich durch Anwesenheit von Tieren Lernergebnisse im Unterricht verbessern lassen. Setzt somit ein Lehrer seinen Hund als Schulhund ein, kann er die anfallenden Kosten für Futter, Tierarzt usw. teilweise oder ganz steuerlich geltend machen.

Der BLB-Hinweis:   Ob ganz oder teilweise, ist leider umstritten. Wir beobachten die aktuelle Rechtsprechung für Sie.

Wenn sich der Lebensabend betuchter Mitmenschen dem Ende zuneigt, geht es oft ums Schenken oder Vererben. Nicht selten wird eine Schenkung oder Erbschaft sodann mit der Auflage verbunden, einen Teil für einen guten Zweck zu spenden. Stiftungen, karitative Einrichtungen und oft auch Tierheime sollen dann ein wenig, ein wenig mehr oder richtig viel vom Gelde abbekommen.

Der BLB-Tipp:   Auch wenn es nicht der eigene Wille, sondern der des Erblassers war, gespendet hat der Beschenkte oder Erbe. Ihm steht der Steuervorteil zu.
 

Manchmal ist nicht leicht zu unterscheiden, ob jemand normal erkrankt oder aus beruflichen Gründen krank oder einfach gestresst ist. Schön, wenn der Arbeitgeber dann Geld für eine Gesundheitswoche locker macht, damit es wieder besser geht.

Der BLB-Hinweis:    Wenn z. B. ein allgemeiner Kurs zur gesunden Lebensweise, zur Stressbewältigung, Bewegungstherapie und Ernährung spendiert wird, muss der Arbeitnehmer die Kosten versteuern. Geht es jedoch um Linderung beruflicher Leiden, dann nicht.

Wer sich nach dem Ende seiner Ausbildung im Beruf weiter fortbilden lässt, sollte prüfen, ob diese Weiterbildung nur Nebensache ist oder nicht. Wenn nicht, könnte nämlich weiterhin Anspruch auf Kindergeld bestehen, falls das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet wurde.

Der BLB-Tipp:    Wenn Sie oder Ihr Kind evtl. betroffen sind, wären einige Kriterien abzuprüfen, da es zu dieser Thematik aktuell diverse Urteile gibt, die zu beachten sind. Gern sind wir dabei behilflich.

… und bereits über 25 und bedürftig ist, dann können die Eltern ihre Unterstützung steuerlich geltend machen. Das kommt vor, wenn das Kind noch studiert oder aus anderen Gründen kein Einkommen hat.

Der BLB-Tipp:  Man beachte den feinen Unterschied: Ist ein Ehepartner vorhanden und in der Lage, das Kind zu versorgen, sind die Eltern raus aus der Sache. Ein Lebenspartner dagegen kann Millionär sein, das Kind bleibt dennoch bedürftig.
 

... ist sicher, wenn jemand, warum auch immer, seinen Namen ändert. Die Kosten dafür sind ebenfalls außergewöhnlich, denn Gerichte und manchmal auch Anwälte schreiben hohe Rechnungen. Steuerlich gesehen handelt es sich dabei allerdings nicht um eine außergewöhnliche Belastung, wurde jüngst entschieden.

Der BLB-Tipp:   Behalten Sie Ihren Namen und ändern Sie andere Dinge: Werden Sie z. B. Nichtraucher, um Tabaksteuer zu sparen. Und um Einkommenssteuer zu sparen, sollten Sie Mitglied im Lohnsteuerhilfeverein werden.